Meine Themen
Hier finden Sie einen Überblick über meine Themen und meine politischen Positionen. Bei manchen Themen habe ich ergänzende Hintergrundinformationen verlinkt.

Zaman will Grenzen verschieben und der Bezirksrat macht mit
4. September 2026
„Stadtbezirksgrenzen müssen der Lebensrealität angepasst werden: Der Schützenfestplatz in Kleefeld gehört zum Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld!"
Ganz Kleefeld erinnert sich: Das Schützenfest in Kleefeld findet seit 115 Jahren auf dem Kleefelder Festplatz statt - dieser befindet sich mitten in der Eilenriede - aber nicht im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld. Dieser Umstand hatte 2025 bei dem zwar nur alle fünf Jahre aber dafür groß gefeierten Fest zu einer skurillen Posse geführt: Der ausrichtende Verein, die Jagdsportgesellschaft Hannover-Kleefeld von 1910 e.V., musste sich mit dem benachtbarten Bezirksrat herumschlagen, deren Mitglieder sich um den Bestand der Eilenriede sorgten und das Kleefelder Traditionsfest verhindern wollten. Ich habe damals darauf hingewiesen, das abgeknickte Äste nachwachsen, abgerissene Traditionen aber für immer aussterben. Das Schützenfest fand statt, es wurde mit DJ Ötzi gefeiert und die Eilenriede steht noch. Es freut mich vor diesem Hintergrund sehr, dass der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld in seiner Sitzung am 3. September 2026 einstimmig beschlossen hat, den Kleefleder Schüteznplatz unserem Stadtbezirk zuzuordnen.

Hannovers Clubkultur erhalten
3. September 2026
„Hannovers Clubkultur ist ein Standortvorteil. Wir müssen sie erhalten."
Das Klubnetz e.V. Hannover hat eine Petition gestartet, mit der die Stadt Hannover aufgefordert wird, umgehend die von Kostensteigerungen bedrohte lokale Clubkultur zu stützen, zu retten und zu fördern. Vorgeschlagen wird die Einführung eines systematischen Förderinstruments: „L!VE:SUPPORT", das aus den drei Säulen „Basisförderung & Fixkostenentlastung", „Veranstaltungs- & Nachwuchsförderung" und „Innovations-, Struktur- & Gründungsförderung" besteht. In vielen Gesprächen mit Musikerinnen und Musikern habe ich herausgehört, dass Hannover um seine Clubs beneidet wird. Umso wichtiger ist es, diese spezifisch hannoversche Club-(Sub-)Kultur zu erhalten. Clubs sind soziale Treffpunkte und kreative Labore – nicht nur für junge Menschen auf der Suche nach kleinen Fluchten und Selbstfindung, sondern für Musikinteressierte aller Generationen, die hier ein Leben lang Musik, Begegnung und kulturelle Teilhabe erleben. Sie sind „Arbeitsplatz" für Musiker*innen und DJs, schaffen Mini-Jobs für Studierende und sind wichtige Absatzmärkte für Getränkeindustrie, Taxigewerbe, Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungstechnik. Eine gezielte Clubförderung ist daher keine Subvention, sondern eine notwendige kulturpolitische Investition in die kreative Ökonomie, die Musikkultur aller Altersgruppen und den Standort Hannover. Ich habe die Petition unterschrieben. Ich werde ich mich im Rat für dieses Anliegen stark machen.

Verkehr ist ein großes Thema in Groß-Buchholz
30. August 2026
„Wir brauchen ein Verkehrskonzept für die Vogelsiedlung. Und beim Neubau der Weidetorbrücke dürfen die Interessen der Menschen aus Groß-Buchholz nicht unter den Tisch fallen."
In der Vogelsiedlung ist die Verkehrsbelasung hoch. Und die Verkehrsregelung nicht an allen Stellen optimal; eine Vereinheitlichung der Vorfahrtsregelungen ist auch zur Verhinderung von Schleichwegen überfällig. Weitere Punkte: Die Bewohnerinnen und Bewohner des GDA-Wohnstifts warten auf einen Zebrastreifen zur gefahrlosen Überquerung des Osterfelddamms und die Einmündung der Milanstraße in die Schierholzstraße könnte durchaus ein geeigneter Standort für eine Ampelanlage sein. Der ab 2028 bevorstehende Umbau des Weidetorkreisels erfordert ein Baustellenmanagement, das Rücksicht auf die Menschen vor Ort nimmt. Die Bauarbeiten müssen verträglich gestaltet werden - und das gilt insbesondere auch für den Fuß- und Radverkehr.

Support your local Buchhandlung
27. August 2026
„Buchhandlungen sind Kulturorte. Wenn man eine lokale Buchhandlung unterstützt, kauft man nicht einfach nur ein Buch. Man unterstützt zugleich einen Kultur- und Begegnungsort."
Seit vielen Jahren habe ich gemeinsam mit einigen guten Freundinnen einen Lesekreis. Wir treffen uns etwa alle acht Wochen, reden über ein Buch, das wir (hoffentlich) alle vorher gelesen haben und einigen uns auf ein neues Buch, das wir dann bis zum nächsten Treffen lesen. Mein großes Glück: wir haben mit der Kleefelder Buchhandlung und der Sternschnuppe Buchhandlung zwei ausgezeichnete Buchhandlungen im Stadtbezirk. In der Regel ist bei diesen Fachleuten jedes bestellte Buch (sofern es nicht ohnehin vorrätig ist) schon am nächsten Tag abholbar. Auch wichtig: Eine unabhängige Buchhandlung wie diese beiden entscheidet selbst, welche Bücher sie präsentiert. Dadurch können auch kleinere Verlage, lokale Autor:innen oder gesellschaftlich relevante Themen Aufmerksamkeit bekommen. Und weil wir gerade beim Thema Bücher sind: Die Stadtbibliothek Kleefeld und die Stadt-/ Schulbibliothek Roderbruch sind ebenfalls immer einen Besuch wert.

Was macht eigentlich der Wertstoffhof Groß-Buchholz?
26. August 2026
„So kann es nicht weitergehen: Der Wertstoffhof Groß-Buchholz an der Neue-Land-Straße ist seit Ende 2021 geschlossen. Da muss etwas passieren."
Damals hieß es, die Schließung sei für sechs Jahre geplant, einen Ersatz hatte der Abfallzweckverband Aha trotz deutlicher Aufforderung durch den Bezirksrat Buchholz-Kleefeld abgelehnt. Jetzt sind die sechs Jahre nahezu verstrichen, und die Signale, die wir derzeit von Aha hören, lassen weitere Verzögerungen befürchten. Ich setze mich für eine schnellstmögliche Wiedereröffnung ein. Es muss mindestens Grünschnitt, Altkleidung, Papier, Verpackungs- und Sperrmüll angenommen und eine Zufahrt mit dem Auto ermöglicht werden. Ich rege an, dieses Thema bei nächster Gelegenheit im Bezriksrat aufzurufen. Wir hatten übrigens schon 2021 befürchtet, dass AHA plant, die temporäre in einer dauerhafte Schließung umzuwandeln. Das darf nicht passieren.

Gute Nachrichten für Buchholz-Kleefeld
25. August 2026
„Das ist mal eine richtig gute Nachricht: Wir haben eine neue Zeitung für Buchholz-Kleefeld (mit Roderbruch und Heideviertel)!"
Gemeinsam mit dem Verlag des Wochenspiegels und mit Unterstützung vieler engagierter Menschen ist es gelungen, eine eigene Wochenspiegel-Beilage für unseren Stadtbezirk aus der Taufe zu heben. In der Buchholz-Kleefeld-Beilage des Wochenspiegels wird künftig über das berichtet, was die Menschen vor Ort bewegt und interessiert. Vereine und Verbände haben die Möglichkeit, Termine, Veranstaltungen und Berichte an die Redaktion zu schicken. Der Wochenspiegel liegt kostenlos aus und kann online hier abgerufen werden. Es findet sich dort übrigens auch ein Grußwort der Bezirksbürgermeisterin 😊 Nicht mehr ganz so neu, aber immer lesenswert ist der Vogelbote, der primär Belange der Vogelsiedlung (Groß-Buchholz) thematisiert, aber auch das Geschehen im Bezirksrat immer ganz genau im Blick hat. Der Vogelbote ist eine nachbarschaftliche Initiative mit dem erklärten Ziel zu informieren und das Zusammenleben zu fördern. Auch der Vogelbote ist gedruckt kostenlos und ebenso online verfügbar.

Kleefeld ist Indianerland
23. August 2026
„Die Kleefelder Jungs müssen am Pferdeturm bleiben. Wir brauchen eine Standortgarantie für die EC Hannover Indians."
So sehr man im offenen Eisstadion am Pferdeturm im Winter eine dicke Jacke braucht um nicht an Ort und Stelle festzufrieren, benötigt man ein dickes Fell, um nicht am Umgang der hannoverschen Stadtspitze mit der Frage der Zukunft des Eishockeysports zu verzweifeln. Statt zu entscheiden, wird die Veröffentlichung einer bereits 2024 vom Rat eingeforderten Machbarkeitsstudie, die - so der Ratsbeschluss - im Sommer 2025 hätte vorgelegt werden müssen, mit fadenscheinigen Argumenten verzögert. Ein klares Bekenntnis des Oberbürgermeisters zum Standort Pferdeturm bleibt aus. Für mich ist jedoch klar: Es muss etwas passieren - die aktuelle Situation stellt zunehmend einen Wettbewerbsnachteil für die Hannover Indians dar. Auch abseits des Herren-Profiteams benötigen die Frauen- und Nachwuchsmannschaften besser verfügbare Trainings- und Spielmöglichkeiten. Aber auch das Freizeit-Eislaufen, dass sich großer Beliebtheit erfreut, muss in Kleefeld erhalten werden. Ich setze mich dafür ein, dass der Eislaufsport in Kleefeld beheimatet bleibt und unterstütze die Initiative Zukunft Pferdeturm. Am Pferdeturm schlägt das Herz des hannoverschen Eishockeysports - und das mit einer Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenze hinausreicht.

MHH-Neubau Stadtbahnanschluss
22. August 2026
„Der MHH-Stadtbahnanschluss-Schwebezustand ist nicht länger hinnehmbar. Wir brauchen eine zukunftsfähige Lösung, die gleichermaßen gerecht ist für Patientinnen bzw. Patienten und deren Angehörige, für die Beschäftigten der MHH sowie für Studierende und nicht zuletzt für die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, die jetzt um ihre Parzellen fürchten. Kleingärten dürfen nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden."
Es gibt aus meiner Sicht unter Abwägung aller Interessen und Argumente keine angemessene Alternative zur Trassenführung über den Stadtfelddamm. Der Bezirksrat hatte bereits im November 2024 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, aus der MHH, Stadt und Region das Signal “Keine Straßenbahn durch Kleefelds Gärten” mitgenommen haben. Die Regionsversammlung hat daraufhin am 27. Mai 2025 einstimmig beschlossen, dass bei den Planungen für den Neubau der MHH eine attraktive und zukunftsfähige Stadtbahnanbindung zu berücksichtigen ist und die Bahn über den Stadtfelddamm zu führen sei. Eine weniger belastende Trassenführung ist bislang nicht bekannt. Ich möchte auch keine fadenscheinigen Argumente mehr hören wie ‚Die Erschütterungen durch Stadtbahn stört die empfindlichen Geräte‘. Ich bin offen gestanden meinerseits erschüttert, auf welchem Niveau hier diskutiert wird, denn selbst wenn das stimmen sollte ist das Gelände der MHH mit Sicherheit groß genug, um eine Lösung für die Geräte zu finden. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg - das ist alles eine Frage intelligenter Planung, in der übrigens der Stadtbahnanschluss schon von Anfang an hätte mitgedacht werden müssen. Wie man auf die Idee kommen kann, einen Klinikneubau in einer Großstadt wie Hannover ohne Stadtbahnanschluss zu planen, erschließt sich mir nicht. Und der Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. hat vollkommen recht, wenn er darauf hinweist, dass Kleingartenflächen für ein solches Projekt nur dann aufgegeben werden dürfen, wenn plausibel, transparent und nachvollziehbar dargelegt wurde, dass eine andere Möglichkeit nicht realisierbar ist. Und da wären wir wieder beim Stadtfelddamm.

Trinkwasserbrunnen
20. August 2026
„Wir brauchen öffentliche Trinkwasserbrunnen in Buchholz-Kleefeld."
Über die gegenwärtige politische Ausrichtung der USA kann man durchaus geteilter Meinung sein. Eine Sache gefällt mir dort aber so gut, das ich es auch in Groß-Buchholz, in Kleefeld und im Heideviertel haben möchte: Ich setze mich für öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen drei Stadtteilen des Bezirks Buchholz-Kleefeld ein. Trinkbrunnen laden zum Verweilen ein steigern die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Ganz nebenbei kann frei zugängliches Trinkwasser Notfälle verhindern. Wer unterwegs seine Flasche auffüllen kann, kauft seltener Einwegflaschen. Das spart Müll und Ressourcen. Es gibt also viele gute Gründe. Welche Standorte für Trinkwasserbrunnen könnten Sie sich vorstellen?

Einschulung: Ein großer Tag für viele Kinder und ihre Familien
15. August 2026
„Allen Schulanfänger*innen wünsche ich von Herzen einen tollen Start – und allen Eltern und Familien viel Freude, Geduld und Zuversicht."
In unserem Stadtbezirk ist die Aufregung an vielen Grundschulen groß: An der Grundschule Lüneburger Damm, der Grundschule IGS Roderbruch, der Grundschule Groß-Buchholzer Kirchweg, der Grundschule Buchholzer Grün, der Grundschule Am Kleefelde und and der Grundschule Nackenberg. Überall dasselbe Kribbeln: das erste Mal in die Schule, wie sind die Klassenlehrer*innen, habe ich nette Mitschüler:innen? Viele neue Eindrücke für die frischgebackenen Schulkinder. 🎒✨Ich kann die Aufregung sehr gut verstehen. Ich habe mit meinem Sohn selbst die Zeit von der Einschulungstüte bis zum Abitur durchlebt – was für ein Weg! Heute habe ich die Einschulungstüte meines Sohnes (die ich aufgehoben habe) in die Hand genommen und denke: Wie schnell die Zeit vergeht! Aus Erfahrung kann ich sagen: Für eine gute Schulzeit braucht es vor allem Spaß, Neugier, tolle Schulfreundschaften und verständnisvolle Eltern. Liebe Eltern: Begleitet und unterstützt eure Kinder, aber traut ihnen auch Eigenständigkeit zu. Sie werden ihren Weg gut machen – mit euch als Rückhalt. ❤️ Und ein ganz herzlicher Dank an unsere Lehrkräfte und Schulleitungen: Sie vermitteln nicht nur Wissen, sondern auch soziale Kompetenz, Toleranz, Respekt und Miteinander – Werte, die unsere Kinder ein Leben lang begleiten. Und irgendwann hält man so wie ich heute die alte Schultüte in der Hand und fragt sich: Wo sind bloß all die Jahre geblieben? ❤️

Das Annabad muss saniert werden
14. August 2026
„Die Sportstättensanierung muss wieder deutlich stärker in den Blick der Rathausspitze rücken. Wir müssen sicherstellen, dass Hannover weiter baden geht. Und zwar im Annabad bei uns in Kleefeld."
Das Annabad ist eine Kleefelder Institution mit Strahlkraft weit über unseren Stadtbezirk hinaus. Als Bezirksbürgermeisterin habe ich jährlich das Vergnügen, auf Einladung des Polizeisportvereins beim Anbaden im Annabad dabei sein zu dürfen. Da ist dann in aller Regel die Lufttemperatur so kalt, das man festzufrieren droht. Der Sprung ins (zum Glück beheizte) Wasser führt dann zur lang erhofften Erlösung. Das alles hat mich so begeistert, dass ich mir dieses Jahr sogar eine Saisonkarte gekauft habe. Seitdem trifft man mich ab und an (zugegeben viel seltener als erhofft) morgens vor der Arbeit im Annabad. Es ist daher sicherlich auch ein bisschen in meinem eigenen Interesse, wenn ich mich für die Sanierung und damit den Erhalt des Annabads einsetze. Erinnern wir uns: Das Annabad hatte im Sommer 2025 mit einem größeren Rohrbruch und kurzzeitigen Ausfällen im großen 50-Meter-Becken zu kämpfen. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Sanierungsstau dazu führt, das das Annabad geschlossen werden muss. Ich habe die klare Erwartung, das die Sportstättensanierung in den kommenden Jahren wieder deutlich stärker in den Blick genommen wird und das unser Kleefelder Bad davon profitiert. Ein vielversprechender Ansatz könnte Move.Hannover sein.

Unsere Stadtteilfeste erhalten!
10. August 2026
„Feste wie das Schützenfest Groß-Buchholz gehören zum Stadtbezirk wie der Maschsee zu Hannover. Solche Veranstaltungen dürfen nicht an gestiegenen Kosten scheitern."
Stadtteilfeste wie das Schützenfest Groß-Buchholz sind mehr als nur eine Veranstaltung – sie sind Ausdruck von Gemeinschaft, Tradition und ehrenamtlichem Engagement, das den Stadtteil prägt. Genau dieses Engagement gerät durch steigende Kosten zunehmend unter Druck. Das Land Niedersachsen hat mit der Mikroförderung Ehrenamt einen wichtigen Schritt gemacht: Vereine können unbürokratisch Zuschüsse zwischen 100 und 2.500 Euro für kleinere Vorhaben beantragen Sie unterstützt Vereine, Initiativen, gemeinwohlorientierte Organisationen und ehrenamtlich Engagierte mit Zuschüssen zwischen 100 und 2.500 Euro bei der Umsetzung ihrer Projekte vor Ort. Dass das Land nach der enormen Nachfrage in der ersten Runde nachgelegt hat, zeigt: Hier geht es nicht um eine einmalige Aktion, sondern um einen zentralen Bestandteil der Niedersächsischen Strategie für Engagement und Ehrenamt, für den 2026 insgesamt 1,8 Millionen Euro bereitstehen. Allerdings ist Verlässlichkeit über mehrere Jahre hinweg ist genau das, was Vereine brauchen – eine planbare Perspektive statt kurzfristiger Einmalhilfen. Solche Traditionsveranstaltungen dürfen nicht an gestiegenen Kosten scheitern – es braucht neben Programmen wie der Mikroförderung und der Brauchtumsförderung auch verlässliche Fördermöglichkeiten, die dem tatsächlichen Bedarf gerecht werden und Planungssicherheit bieten.

Verkehrsbelastung Vogelsiedlung
06. August 2026
„Die aktuellen Umleitungen in der Vogelsiedlung nerven alle. Aber das ist kein Grund, die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Wohngebiet zu ignorieren."
Durch die Umleitung ist die Verkehrsbelastung im Sperberweg deutlich gestiegen. Dort, aber aus anderen Straßen der Vogelsiedlung (so etwa der Milanstraße), gibt es Hinweise auf häufige, oftmals deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben sich deshalb bei mir gemeldet – diese Sorgen kann ich gut nachvollziehen. Der Bezirksrat hat auch schon wiederholt Anträge gestellt, dass hierauf reagiert werden soll. Ich habe mir die Situation vor Ort auch mehrmals angesehen, mit Anwohnenden dazu gesprochen und ebenfalls festgestellt, dass teilweise mehr als deutlich zu schnell gefahren wird, leider auch von Anwohnenden selbst. Besonders wichtig ist: In der Vogelsiedlung sind viele Kinder unterwegs, die mit Rollern und Fahrrädern im Straßenraum fahren. Die Gehwege sind teils eng, wodurch sie zusätzlich gefährdet sind. Ich habe deshalb mit der Stadtverwaltung mehrere Gespräche geführt und die Verwaltung gebeten, nochmal von Verbesserungen im Sperberweg zu prüfen. Dem Wunsch nach baulichen Maßnahmen, wie versetztes Parken, werden derzeit jedoch nicht als geeignete Lösung gesehen, da sie auch zu riskanten Ausweich- und Beschleunigungsmanövern führen können. Entscheidend ist aus Sicht der Verwaltung, dass die geltende Geschwindigkeit eingehalten wird. Erreicht wurde folgendes: Die Polizei wird eine temporäre Geschwindigkeitsüberwachung im Sperberweg durchführen. Ich hoffe, dass dies zu mehr Rücksichtnahme führt. Mein Appell: Bitte fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit. Ein paar Sekunden Zeitgewinn sind es nicht wert, andere – vor allem Kinder – zu gefährden.

Leerstand Gewerbeimmobilien
4. August 2026
„Es wird zunehmend zur Herausforderung, dass Gewerbeimmobilien-Erben offenbar nur noch an Gewinnmaximierung denken. Die Folgen sind kontraproduktiv für den Stadtteil - bis hin zum Leerstand."
Ich habe den Eindruck, das einige Gewerbeimmobilien-Erben ihre Verantwortung für den Stadtteil verkennen. Beispiel Kleefeld: Da wo das Kaffeeklatsch und der Frisörsalon waren, ist heute Leerstand. Und auch die Zukunft Rossmann-Filiale am Kleefelder Bahhhof ist gefährdet.

E-Scooter versperren den Weg
14. Juli 2026
„Manchmal sind E-Roller mehr Mobilitätshemmnis als Mobilitätshilfe. Was ist daran so schwer, die Dinger nicht quer auf dem Fußweg abzustellen?"
Wir brauchen wirklich etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Es erreichen mich immer wieder Beschwerden über falsch abgestellte E-Scooter oder sber auch Autos. Wenn sie Gehwege blockieren, werden sie schnell zu einer Barriere – für blinde und sehbehinderte Menschen, Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen. Das darf nicht sein. Ein komplettes Verbot der E-Scooter ist in Hannover allerdings rechtlich nicht möglich und ist auch nicht die richige Lösung. Deshalb setzen wir politisch in Hannover auf klare Regeln, begrenzte Fahrzeugzahlen, feste Abstellflächen und Vorgaben für die Anbieter. Ich wünsche mir vor allem eines: mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Das betrifft uns natürlich alle. Genauso wenig ist es in Ordnung, wenn Autos Bordsteinabsenkungen, Feuerwehrzufahrten, Geh- oder Radwege oder Behindertenparkplätze blockieren. Und auch Fahrräder sollten nicht so abgestellt oder angeschlossen werden, dass andere nicht mehr vorbeikommen. Wenn wir alle beim Abstellen unseres Verkehrsmittels einen kleinen Moment mitdenken und auf solche Aspekte mit achten würden, niemanden zu behindern, ersparen wir allen, sich zu ärgern und schaffen ein besseres Miteinander. Rücksicht ist der Schlüssel für alles – auch für mehr Barrierefreiheit, Sicherheit und ein gutes Zusammenleben im Straßenverkehr. Das sollte nicht so schwer sein.

Der demokratische Prozess ist in großer Gefahr
23. August 2026
„Wir müssen die Verteidigung der Demokratie zur gemeinsamen Sache aller die Werte des Grundgesetzes respektierenden Parteien machen und endlich die Sorgen der Menschen ernst nehmen, denen die absehbaren Wahlerfolge der AfD große Angst machen."
Der Schauspieler und Schriftsteller Edgar Selge hat mir in seinem leider zur Zeit hinter einer Paywall befindlichem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung, erschienen am 21. August 2026 (S. 9), wahrhaftig aus der Seele gesprochen. Er sagt: “Eine rechtsradikale Partei an den Hebeln und Schaltern der Macht bedeutet die Absage an die Vernunft, an die Wissenschaft, an die Zukunft, an die bewältigung unserer erdrückenden Probleme. Es bedeutet Übergang von geliehener Macht zu autoritärer Herrschaft, es bedeutet Unterdrückung von Opposition, von Minderheiten, von jeder eingenwilligen Einzelstimme. Es bedeutet Gehorsam und Gefolgschaft, un dies unter Benutzung einer Sprache der Roheit, der Denunziation, der Verunglimpfung. Vielleicht wollen das, in Wahrheit, die wenigsten, aber es wird so kommen, wenn wir nicht jetzt anfangen, die Verteidigung der Demokratie zur gemeinsamen Sache zu machen, wenn wir uns nicht bewusst werden, was wir nach dem Durchmarsch einer rechten Partei verlieren können an einer uns alle verbindenden positiven Lebensenergie”. Ich bitte Sie inständig: Blieben Sie mit mir auf der Seite der positiven Lebensenergie!

Problematischer Kulturbeauftragter
30. Juli 2026
„Merz hätte als erstes den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Wolfram Weimer entlassen müssen."
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Ende Juli sein Kabinett umgebildet und u.a. seinen Verkehrsminister entlassen. Aus kulturpolitischer Sicht ist allerdings Wolfram Weimer, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das größere Problem.
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